Verödung

Verödungsbehandlung

Die Verödung (medizinisch Sklerosierung) ist die wirksamste aller nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten. Der Name sagt bereits aus, dass die behandelten Venen verödet werden und somit auch das Krampfadernleiden beendet ist. Dennoch empfiehlt es sich natürlich, weitere unterstützende Maßnahmen zu ergreifen, um auch gesunde Venen vor der Varizen-Bildung zu bewahren.

Bei der Behandlung wird durch den Arzt ein Mittel direkt in die betroffenen Venen gespritzt. Der enthaltene Wirkstoff führt zu einer gewollten Entzündung der Veneninnenwände, die daraufhin verkleben und somit dauerhaft geschlossen (verödet) sind. Die vormals kranken, porösen Venen gehören ab sofort nicht mehr zum Blutkreislauf und können kein Blut "fehlleiten", die gesamte Zirkulation verbessert sich. Dieses Verfahren kommt vor allem für kleinere, verästelte Krampfadern (Besenreiser) in Frage.

Für größere Krampfadern kann eine Schaumverödung durchgeführt werden: Hierfür wird das verödende Medikament zunächst mit CO2-Gas oder Luft vermischt, so dass sich feinste Wirkstoff-Bläschen bilden. Hierdurch ist eine großflächigere Krampfadern Behandlung möglich. Nach der Verödung wird die Einstichstelle versorgt und für mindestens 7 Tage ein Kompressionsverband- oder Strumpf getragen.